UNAVITA®
EIN LEBEN LANG
Zukunft schaffen mit Accoya®

NACHHALTIGKEIT

Herstellung

Zertifizierte Holzbeschaffung

Holz aus gut verwalteten Quellen ist eine natürliche, erneuerbare Lösung für globale Umweltprobleme wie beispielsweise den Klimawandel und die durch einen immer weiter steigenden Konsum verursachte Zerstörung von Ökosystemen und Landschaften. Wälder bilden nicht nur einen natürlichen ökologischen Lebensraum, sondern sind auch eine wichtige CO2-Senke, indem sie Kohlendioxid aus der Luft filtern und es in die Biomasse des Baums absorbieren. Im Falle einer verantwortungsvollen Verwaltung wird sogar geraten, so viel Holz wie möglich nachhaltig für die Herstellung langlebiger Produkte wie Möbel oder Bauprodukte zu gewinnen, die als zusätzliche Kohlenstoffspeicher dienen, während dem Wald die Möglichkeit gegeben wird, sich zu erholen und neue Biomasse zu produzieren (die dann als neue CO2-Senke fungiert).

Zur Herstellung von Accoya werden nur reichlich verfügbare Holzarten (hauptsächlich die Pinus Radiata Kiefer) aus FCS®- und PEFCtm- zertifizierten, nachhaltig verwalteten Wäldern und Pflanzungen verwendet. Daher erfüllen alle AccoyaProdukte die Anforderungen der EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) sowie des Lacey Act, wodurch eine verantwortungsvolle Herstellung garantiert wird.

Ende der Lebensdauer

Am Ende der Lebensdauer gibt es bei Accoya keine Einschränkungen. Accoya ist ein ungiftiges Produkt und somit vollständig biologisch abbaubar.

Folglich kann Accoya am Ende seiner Lebensdauer genauso gehandhabt werden wie unbehandeltes Holz (wie im KOMO-Produktzertifikat des Unternehmens dargelegt und auch von der SHR, einer Stiftung für Holzforschung in den Niederlanden, belegt). Daher passt es perfekt in die Cradle-to-Cradle-Design-Philosophie, für die es als eines nur weniger Produkte weltweit die Gold-Zertifizierung erhalten hat.

Es empfiehlt sich, dass Benutzer von Accoya-Holz am Ende von dessen Lebensdauer die „Ladder of Lansink“-Recycling-Strategie anwenden. Dieses Modell folgt im Großen und Ganzen den Richtlinien der Cradle-to-Cradle-Philosophie, um biologische und technologische Zyklen weitestmöglich zu schließen und Materialien in Anwendungen mit gleicher oder sogar höherer Wertschöpfung (Upcycling) wiederzuverwenden. Das Modell besteht aus den folgenden möglichen Abfallmanagementszenarien, bei denen Prävention die bevorzugte Option und Wegwerfen die am wenigsten favorisierte Option ist:

  1. Prävention – Abfallvermeidung
  2. Prävention – Entwicklung von Produkten, die keine schädlichen Abfallstoffe erzeugen (z. B. zu 100 % biologisch abbaubar sind)
  3. Nützliche Anwendung durch Produkt-Wiederverwendung
  4. Nützliche Anwendung durch Material-Wiederverwendung
  5. Nützliche Anwendung durch Energieerzeugung (Verbrennung)